Der Herbst ist da, und ihn begleitend hat uns auch die Melancholie dieser Jahreszeit ereilt. Selten kann ich so gut nachdenken, wie an einem kalten, nebligen Herbsttag in der bunten Natur. Die frische Luft schärft durch ihre Kälte alle Sinne, man beginnt die Schönheit der Natur zu erkennen und nimmt einen tiefen Atemzug um die nassen Blätter und Gräser zu riechen. Die Gedanken sind wie weggeblasen vom schneidenden Wind und die Strassen und Wege wie leer gefegt. Während die Menschheit sich in ihren vier Wänden verkriecht und sich auf den bevorstehenden Winter vorbereitet rate ich euch, geht in die Natur solange der Herbst noch bei uns weilt. Geniesst diese magische, nachdenkliche Jahreszeit aus vollen Zügen. Ob alleine oder mit euren Liebsten ist jedem selbst überlassen. Denn schon allzu bald werden die bunten Blätter der Bäume von schwerem Schnee bedeckt werden und Väterchen Frost wird auch den letzten Herbstnebel vertreiben und klirrende Schneestürme an ihre Stelle setzen.
„Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.“ Rainer Maria Rilke, Der Herbst
"Niemals schwerer von jemand zu scheiden als im Spätherbst,
wo man beisammenbleiben will." Jean Paul
wo man beisammenbleiben will." Jean Paul
"Der Herbst ist der Frühling des Winters." Henri de Toulouse-Lautrec








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